Richard Frangham beschreibt in seinem Buch „Feuer fangen“ aus naturwissenschaftlicher Sicht, dass der Mensch seine Entwicklung erst durch das Feuer gefunden hat. Inwiefern sich das heutige Dilemma von Krieg und Terrorismus auch durch das Wesen des Menschen selbst erklären lässt, möchte ich im Folgenden zu bedenken geben. Ferner möchte ich den Menschen, die diesen Text lesen, die Hoffnung und den Glauben zurückgeben, der ihnen durch die Darstellungen der Medien über Terroranschläge und eine latente, allgegenwärtige Bedrohung genommen wurde und wird. 

Die Meldungen der letzten Tage über die Terroranschläge in Paris hinterlassen in uns Gefühle von Angst und Ohnmacht, obwohl wir in unserem Umfeld noch nie einen willkürlich tötenden Amokläufer erlebt haben und diesen bislang auch nie vermutet hätten, wenn uns die Medien nicht in gebetsmühlenartigen Terror-Meldungen dazu anhalten würden, dies in Betracht zu ziehen. Nicht selten habe ich die Aussage gehört, der Mensch sei ein niederträchtiger Parasit, der seinen Planeten nur zerstören kann. Dem will ich widersprechen. Der Mensch kann Feuer und Flamme für das Leben sein!

Dass der Mensch sowohl destruktiv als auch kreativ ist, möchte ich am Beispiel des Feuers darlegen: Das Feuer hat die Evolution des Menschen in Gang gebracht. Über Tausende von Jahren hat der Mensch Techniken entwickelt, mit dem Feuer umzugehen und damit auch mit der unwägbaren Macht und seinen nützlichen und zerstörerischen Eigenschaften. Damit ging auch immer die Angst einher, das Feuer als solches oder die Kontrolle darüber zu verlieren, was beides den Tod bedeuten konnte. Daneben war es schon immer etwas Faszinierendes, Überwältigendes. Da Feuer nicht wie Wasser bereits vorhanden, sondern erst erzeugt werden musste, kam ihm eine besondere mythologische Bedeutung zu, die für eine besondere Faszination sorgte.

Gleichsam aus Angst und Faszination vor den unwägbaren Kräften der Natur, und ganz besonders vor dem die Transformation von Werden und Vergehen, Leben und Tod symbolisierenden Element Feuer schufen die Menschen Geschichten und Mythen, um es verständlich zu machen. Die Geschichten wiederum inspirierten zu Spielen, die die Angst in ein lustvolles, überwältigendes Erlebnis formte. Daraus entstanden erste Rituale, die fortan halfen, mit den Unwägbarkeiten des Lebens fertig zu werden. Spiele, die mit dem Feuer zu tun haben, üben bis heute eine überwältigende Anziehung auf uns aus.

Spiele mit einer festen Abfolge von Situationen und wiederkehrenden Elementen schufen Rituale, in denen sich eine Ordnung manifestierte, die festen Regeln folgte. In ihnen fand nicht nur die Verehrung des Feuers und der anderen Elemente Ausdruck, sie folgten gleichsam den zyklisch wiederkehrenden Erscheinungen der Natur, Sonne, Mond und Sternen, sowie den Jahreszeiten und somit auch der zyklischen Wiederkehr von Leben und Tod. Neben Ritualen der Stärkung der Lebenskräfte, zur Anrufung der Macht oder zu deren Vernichtung waren auch noch weitere Rituale von zentraler Bedeutung: Zu ihnen gehörten Übergangsriten und Initiationsriten.

Sie markierten den bewussten Übergang von einer zur nächsten Lebensphase – bis hin zur letzten Phase des Zyklus und dem Übergang in einen neuen Zyklus, vereinfacht und aus der Perspektive der Hinterbliebenen ausgedrückt: der Tod. Das Feuer inspirierte den Menschen nicht nur zu Spielen und Ritualen, es begleitete ihn auch bei seiner Bewusstwerdung. Seit dem Auftauchen des Menschen in der Erdgeschichte sehen wir (in) uns eine(r) Spezies (gegenüber), die von Anfang an bemüht ist, mit dem Feuer und seinen Facetten umzugehen. Neben einer geistig-spirituellen Bewusstwerdung versuchte er auch die Natur zu zähmen, zu beherrschen. Dabei half ihm die technische Entwicklung, die das Feuer möglich machte, etwa durch die Erzeugung von Metallen und der damit ermöglichten Erfindung von Maschinen.

 

Der Verlust des Feuers

Seit einiger Zeit spielen Rituale im ursprünglichem Sinn keine Rolle mehr in unserer Gesellschaft. Das Leben wird nicht mehr als zyklischer Prozess wahrgenommen. Der Mensch sieht sich nicht mehr länger dem natürlichen Prozess von Werden und Vergehen zugehörig, sondern in einem linearen Vorankommen auf einem Weg klar formulierter Ziele. Der Tod, permanent lauernd, wo Leben ist, wird tabuisiert. Eine immer nahtlosere technische Umgehung von möglichen Unwägbarkeiten soll die Gefahren im Alltag abwenden, die die Angst vor den Naturgewalten inspirierte.

Für die Umgang mit dem Feuer heißt das: Auf der einen Seite verbannt der Mensch das Feuer aus seinem Alltag – mit dem Resultat, dass immer mehr Menschen (selbst mit Hilfe eines Feuerzeuges oder von Streichhölzern) sogar bei guten Bedingungen nicht mehr dazu in der Lage sind, ein Feuer zu entzünden; auf der anderen Seite macht er sich mitverantwortlich für Kriege mit einer immer immenseren Feuerkraft, die dazu nötig sind, die Ressourcen für seinen immer größer werdenden Bedarf an Rohstoffen zur Herstellung eben dieser technischen Umgehungen zu erkämpfen und zu sichern – mit der Konsequenz eines immer größeren Verlustes an Freiheit, Mut zur Hingabe und letztlich eines Verlustes an Lebendigkeit.

Mit dem Verlust des Feuers aus dem Alltag verliert der Mensch auch sein „inneres Feuer“. Nach Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürmen oder Erdbeben werden für kurze Zeit Diskussionen über „Rest-Risiken“ geführt, mit der Einsicht, dass die Natur doch nicht ganz beherrschbar ist. Die selbe Einsicht darüber, dass weder Geheimdienste noch Telefon- und Datenüberwachung die Anschläge von Paris oder New York hätten verhindern können, wird lediglich dazu verwandt, Hunderte neuer Stellen beim In- und Auslandsgeheimdienst zu schaffen und die Freiheit weiter einzuschränken.

In Bezug auf die Naturgewalten kann der Mensch dieser Einsicht jedoch kein vernünftiges Handeln beimessen, da er stets bemüht ist, die Grenzen seines Menschseins zu erinnern anstatt sie unter größtmöglichem Schutz, etwa im Ritual, bewusst zu überschreiten. Rituale dieser Art beansprucht seit jeher die Religion für sich. Für unseren Kulturkreis, dem Kulturkreis des Christentums, lässt sich sagen, dass der ursprüngliche Sinn dieser lediglich noch rudimentär erhaltenen Rituale nicht erst seit ihrer Segnung  von Krieg, Hexenverbrennung oder Kreuzzügen verloren gegangen ist, sondern bereits kurz nach Zaratustra, der die Welt zwischen Gott und Teufel unterteilte und damit dem monotheistischen Glauben von Judentum, Christentum und Islam den Weg ebnete.

Unter der römischen Doktrin „Teile und herrsche!“ manifestierte sich ein bewertendes  Denken in Gut und Böse, Richtig und Falsch, Freund und Feind, die und wir, ein Denken, das das Imperium nach innen nicht zuletzt durch die Angst vor dem Feind, sondern auch durch Staatsterror wie öffentliche Hinrichtungen gefügig machte. Waren um die Zeit Christi Kreuzigungen ein beliebtes Beispiel für die Bekämpfung des Bösen, war es zur Zeit der französischen Revolution die technische Neuentwicklung der Guillotine, in den USA der elektrische Stuhl oder die Giftspritze, auch wenn diese nicht öffentlich zur Schau gestellt werden.

Exekutive Maßnahmen des Staates können, wenn sie grausam genug sind, durchaus als Staatsterror bezeichnet werden. Was in diesen Tagen von den Medien propagiert wird, ist eine Einschränkung der Bürgerrechte und Polizeiwillkür. Hierbei suggerieren die Medien, dass diese Maßnahmen gewollt seien – aus Angst vor weiteren Anschlägen.

 

Der genormte Mensch

Eine Totalüberwachung der Bevölkerung wäre so eine Maßnahme, die jedoch zu einer weiteren Normierung der Gesellschaft führt, da keiner mehr auffallen will. Die für die Evolution gerade in ökologischen Krisenzeiten notwendige Vielfalt ginge somit verloren. Dabei spielt es für die Verwertungslogik der auf Expansion abzielenden Konzernebene, die in immer schnellerem Tempo die begrenzten Rohstoffe dieser Erde verbrennt, um ihre Maschinen und Fließbänder zu betreiben, keine Rolle, wie ambivalent ihre Zielgruppen sind, solange sie konsumieren. Die Gefahr der Normierung liegt darin, dass sich der Mensch mit all seinen Ambivalenzen und Abweichungen überflüssig macht, da die Maschine im Gegensatz zum Menschen immer gleich geartet und gleichmäßig funktioniert.

Foucault prägt in diesem Zusammenhang den Begriff der Normalisierungsgesellschaft. Sonja Windmüller untersuchte in der Arbeit mit dem Titel „Idealwerte als Grenzwerte“ den Zusammenhang von sozialer Norm und technischer Norm (DIN); mit Verweis auf umfangreiche Monographien zur Rationalisierung der Arbeitsbedingungen, zur Disziplinierung des Körpers, zur Vereinheitlichung in der Konsumkultur sowie zur Standardisierung von Zeit stellt sie fest, dass sich bereits ein beachtliches „Ausmaß technischer Durchnormierung“ auf unsere alltäglichen Handlungen erstreckt. Gerade im Bezug auf ein Monogramm zum DIN-Menschen (Skandinavier/Südländer; Mann/Frau) gibt Windmüller zu bedenken, dass diese Monogramme zur Indienstnahme der Norm für inhumane Auswüchse der Psychotechnik oder gar für rassistische Theoretisierungsversuche angelegt sind.

Es erfordert keine Verschwörungstheorie, um die Kette der Auswirkungen dieser rationalen Argumentations- und Denklogik zu erkennen. Nicht zuletzt die massenhaften Beileidsbekundungen für die Angehörigen der Opfer der Anschläge von Paris zeigen, dass es offenbar Menschen gibt, die mehr wert sind als andere. Für die 200.000 zivilen Opfer im Irak, 150.000 Opfer in Libyen und 200.000 Opfer in Syrien, die nicht zuletzt auch durch deutsche Waffen und militärische Unterstützung ums Leben gekommen sind, hat niemand sein Profilbild bei Facebook mit den Farben der jeweiligen Nationalflaggen unterlegt.

Das Verständnis von den Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Staat und Gesellschaft ist nötig, um die Rolle von Terrorismus und der folgenden Restriktionen in der Gesellschaft zu verstehen. Die Kulturanthropologin und Psychologin Elisabeth Katschnig-Fasch warnte bereits bei einem Vortrag zu „Grenzen und Differenz“ 2006 davor, dass durch die grenzenlosen technischen Möglichkeiten eine Sogkraft der liberalen Marktwirtschaft entsteht, die zu einer (sozialen) gesellschaftlichen Krise führt, da es in einer Normierungsgesellschaft lediglich um die Verwertbarkeit des Humankapitals auf dem Arbeitsmarkt geht.

Mit der Unterstellung Arbeitsloser unter eine Behörde sowie mit Arbeitszugangsbeschränkungen und der Asylgesetzgebung findet zudem eine Grenzziehung, eine Spaltung in legale und illegale Menschen statt, die durch Ausgrenzung und Bevormundung gezwungen sind, sich mit der Gruppe der Absteiger zu identifizieren, der Eigenschaften wie faul und arbeitsscheu zugeordnet werden. Der sozialdarwinistische Ausspruch „no pitty for the poor“ bekräftigt die Forderung der Zivilgesellschaft nach restriktiven Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von „Sicherheit“ und „Ordnung“.

 

Terror als Verhaltensmuster

Das Feuer erscheint in diesem Zusammenhang immer als bedrohlich. Sowohl die Gewaltaktion arbeitsloser Jugendlicher in den Vorstädten Frankreichs als auch ein Aufflammen von Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte sind ein Indiz dafür, dass die EU vor der gewaltigen Herausforderung steht, mit politischen Strategien den wachsenden Ungleichheiten und sozialen Ausgrenzungsmechanismen zu begegnen.

Dass jedoch stärkere Kontroll- und Restriktionsmaßnahmen eine sinnvolle Lösung bieten, bleibt fraglich, da sie gerade die Normierung vorantreiben und damit nur noch angepasste Menschen hervorbringen, denen es jedoch an Kreativität und Visionen fehlt. Um zu verstehen, welche Gründe ein Mensch hat, sich und andere in den Tod zu reißen, befragte ich Frauke Rünzel, Psychotherapeutin und Spezialistin für integrative/transpersonale therapeutische Begleitung und Coaching.

Gibt es typische Verhaltensmuster, die den Terror erklären?

„Ein Verhaltensmuster hat immer einen ‚guten Grund‘ zu entstehen. Es sind Strategien, mit denen wir Gefühle wie Ausgeschlossensein, Angst und Ohnmacht versuchen zu vermeiden, weil wir in den Kinderjahren nicht gelernt haben, mit ihnen umzugehen. Es kann sehr verschiedene Gründe geben, Terrorist zu werden. Aus psychologischer Sicht kann Sinnsuche, Gruppenzugehörigkeit, Orientierung und die Suche nach Führung eine große Rolle spielen. Man gehört dazu, kämpft für den höchsten Grund, es gibt keinen Zweifel mehr am eigenen Wert, denn man unterwirft sich und dient „dem höchsten Gott“ oder Prinzip (was das Erleben des eigenen Wertes immens steigert). Sich zu opfern und dabei Ungläubige, also Sünder, mit in den Tod zu ziehen birgt Belohnung, Anerkennung, Bewunderung und ist gleichzeitig Erfüllung des eigenen Schicksals.“

Gefühle des Ausgeschlossenseins, Angst und Ohnmacht sind uns allen bekannt. Auch der Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit und einem Sinn im Leben beschäftigen uns alle. Gleichzeitig leben wir in einem Wirtschaftssystem, das auf grenzenloses Wachstum angewiesen ist, den Konkurrenzkampf schürt und  Ausgrenzung schafft. Zusätzlich fördern auch technische Neuentwicklungen die Vereinzelung der Menschen. Kinder spielen lieber mit dem Smartphone als mit Artgenossen.

Wir leben zunehmend in einer Kultur des Konsums und der Angst mit einer fortschreitenden Entwertung von Wissen, Glauben und Hoffnung,  Intuition und Inspiration. Spinnt man diese Entwicklung weiter, so könnte bald jeder Mensch ein potenzieller Terrorist sein. Dann wäre der Weg geebnet, den Menschen durch die Maschine zu ersetzen, „1984“ und „Matrix“ lassen grüßen.

 

Das Feuer, unser Ausweg

Wir können den Spieß aber auch einfach umdrehen, wenn wir uns auf unser Wesen, das Feuer, besinnen. Statt uns aus Angst vor dem Fegefeuer des Weltuntergangs kleinzumachen, wegzuducken, uns anzupassen und innerlich aufzugeben bis der Funke an Leben in uns gänzlich erloschen ist und wir nur noch wie stumpfe Roboter nebeneinanderher vegetieren, können wir uns auch ein Herz nehmen und uns unserer kreativen Kräfte besinnen, die ja mindestens so stark sein müssen wie unsere destruktiven Anteile. Um diese Kräfte zu wecken empfehle ich gerade den Pädagogen unter den Lesern Rituale am und ums Feuer zu reaktivieren und die Bedeutung des Feuers als Methode etwa in der sozialen Arbeit stärker zu berücksichtigen. Zu tanzen, zu singen oder die einfache Kommunikation am Feuer haben etwas sehr Verbindendes.

Über den Zusammenhang unserer Gefühle mit unserem Denken sind sich die meisten Menschen kaum bewusst. Dieses ur-menschliche Wissen ist nach 2000 Jahren Monotheismus so sehr verkümmert, dass wir dazu neigen, alles was wir wahrnehmen, sofort zu bewerten und zu beurteilen. Dieses unser Denken macht uns unfrei; es führt uns in die Abhängigkeit, wir werden unzufrieden und erleben Krieg. Im Inneren – und um uns herum.

Glücklicherweise haben uns indigene, schamanische Kulturen ein Wissen hinterlassen, das unsere Suche nach Sinn besser befriedigen kann als mit der Waffe in der Hand zu sterben – sei es für den heiligen Krieg oder fürs Vaterland, für die Demokratie. In Frieden werden wir erst dann leben, wenn wir in unserem Inneren zufrieden sind. Als kleine Inspiration dazu abschließend eine kurze Geschichte der Navajo-Indianer:

Ein alter Mann aus dem Stamm sprach zu seinem Enkel: “Manchmal habe ich das Gefühl, dass in mir ein Kampf tobt – ein Kampf zwischen zwei Wölfen. 

Der eine Wolf ist böse. Er ist der Wolf des Zorns und Neids, der Sorge, des Vorwurfs, der Gier und Arroganz, des Selbstmitleids, der Schuld, der Ablehnung, der Minderwertigkeit oder Überlegenheit; der Angst vor der Heilwerdung von Körper und Seele, vor dem Erfolg und davor, dass das, was die anderen gesagt haben, wahr sein könnte; der Angst, in den Mokassins eines anderen zu laufen, um nicht mit seinen Augen sehen und seinem Herzen fühlen zu müssen, wie sich die Wirklichkeit aus seiner Sicht darstellt, so dass ich an hohlen Ausreden festhalten kann, die ich im Inneren längst als falsch erkannt habe.

Der andere Wolf ist gut. Er ist der Wolf der Freude, des Friedens, der Liebe und Hoffnung, der Gelassenheit, Bescheidenheit und Güte, des Mitgefühls für jene, die mir geholfen haben, wenngleich ihre Bemühungen nicht immer perfekt waren, der Bereitschaft, mir selbst und anderen zu vergeben und zu erkennen, dass ich mein Schicksal selbst in der Hand habe.”

Nachdem der Enkel eine Weile über die Worte seines Großvaters nachgedacht hatte, fragte er: “Sag mir, Großvater, welcher der beiden Wölfe wird nun gewinnen?” Und der alte Mann antwortete: “Der Wolf, den ich zu füttern beschließe.“

 

Bild: Vitamin

Written by Thorsten Brost

Thorsten Brost ist Tischler, Autor und Sozialarbeiter. Er lebte bis 2012 in Berlin, wo er mit schuldistanzierten Jugendlichen arbeitete. Zur Zeit lebt er mit seiner Freundin und seiner 9 monatigen Tochter im Landkreis Rostock, wo er als Jugendsozialarbeiter der Gemeinde Satow tätig ist.

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