Das seinsart Magazin, dessen Vision es ist, soziales und politisches Engagement auch sinnlich erfassbar zu machen, veranstaltete am 10. Dezember 2015 ein musikalisches Happening im Dschungel von Calais.

Dieses als Begegnung zwischen den Welten konzipierte Konzert hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik an die Stelle von Worten zu setzen und Brücken zu bauen, die weiter reichen als der Traum vom Eurotunnel oder vom klinisch reinen Abendland.

Mit dabei: Autor und Journalist Hammes Khamis („Ansichten eines Banditen“, „In den Dschungel von Calais“), Pianist Andreas Kern („Piano-Battle“) und seinsart-Chefredakteur Nicolas Flessa. Hier das Protokoll des musikalischen und journalistischen Experiments – in zeitlicher Reihenfolge:

seinsart | Der Dschungel, eine Weltenmaschine

Tag 1: Der Dschungel, eine Weltenmaschine | Der Dschungel, ein Land in der Fremde. Menschen an Menschen, Zelte an Läden und Buden – und Lächeln, immer noch, mit Jacken in Streifen und Sandalen im Schlamm. Der Dschungel, dieses Außerhalb in Atemreichweite, Geschichten von gebrochenen Armen und geheilten Träumen. Unser erster Besuch in einer Weltenmaschine. Die ersten Musiker an Bord. Und Dankbarkeit mit Tee und etwas Reis.


seinsart | Tag 2: Hinter der Plastikplane lauert der Zweifel

Tag 2: Hinter der Plastikplane lauert ein Wunder | Im Pub um die Ecke lassen wir den zweiten Tag im Dschungel Revue passieren. Neben der Suche nach dem richtigen Ort für das morgige Konzert war er vor allem eins: eine Lehre in Menschlichkeit – ganz abseits vom Empathie oder Hilflosigkeit.


seinsart | Tag 3: Ein Konzert im Dschungel

Tag 3: Ein Konzert für den Dschungel | Das Konzert für den Dschungel wurde zu einem echten Dschungelkonzert – für alle Beteiligten. Die Grenzen zwischen Zuhörerschaft und Musizierenden war durchlässig und beschwerte uns Augenblicke der Magie und der Gemeinschaft. Im arte Journal gibt es eine kleine Dokumentation über unser Event – hier schon mal vorab für alle Leserinnen und Leser von seinsart unsere Eindrücke des Konzerttags.


IN DER PRESSE (DOKUMENTATION):

Ein Team des Fernsehsenders arte hat uns bei unseren Vorbereitungen begleitet. Der Beitrag ist im Rahmen des arte Journals am Sonntag, den 13. Dezember 2015 ab 19:10 Uhr auf arte zu sehen – und danach noch 7 Tage in der Mediathek des Senders.

 

Bild: Nicolas Flessa

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